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pierrot the clown by placebo reminds me of sitting down on the floor ground inside psychiatry for kids and teens. we were sitting there while a girl used to keep that song playing from out of her bed room. that impressed me so much because I thought, until that time, that I would have been the only single person in „real life“ knowing this kind of great music. I don’t really like remembering all these moments of a young and sad youth

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[naziparolen fallen an dieser stelle aus, denn ich bin ja kein nazi] hass hass hass

was für ein verkorkster tag, mann. ihr wollt gar nicht wissen was neben dem kind das zwei plätze vor mir in den bus gekotzt hat noch alles so passiert ist. achtung kommas fehlen absichtlich. aber das nennt man ja erste welt probleme und so und ihre nichtigkeiten, oh mein gott. und smartphonehasser sind der neuen neon-ausgabe zufolge auch bloß so irgendwelche spießköpfe mit entwicklungsängsten, vernagelt und dumm. aber das gleiche sag ich über so vollhorstautoren. die meisten autoren sind scheiße.
ein kind hätte ich heute beinahe verprügeln wollen, richtig heftig, das am öffentlichen pc, den ich mit internet zum lernen brauchte nun mal, die ganze zeit wie blöd neben mir rumgenervt hat, um auch endlich ranzudürfen. dabei war das kind ja noch nicht mal ungezogen, einfach nur zappelig halt, aber ich hab’s gehasst und sehr sehr böse angeguckt, was auch extrem scheiße von mir ist, so ist das halt.
ich hasse diese ganze, menschliche primitivität.
get therapies, you know, aber die bekomme ich ja schon. nur machen die mich noch fertiger und alles, dass ich ausrasten könnte, allein das sich um überweisungen und jegliche scheiße kümmern müssen und die planung, wie dahinkommen und so weiter. am ende überwiegt dann der stress einfach immer und immer wieder.
und ja, dieser blöde fahrschüler, der zwanzig kilometer lang auf dem schulrückweg vor mir wie ein absoluter dummschädel fuhr.
nun habt ihr ja doch mehr erfahren, als ihr wolltet.
also gut, macht’s gut.

my fantastic revolution

aus langeweile entsteht kreativität…

ich kenne diesen satz, ich habe ihn schon gehört und manchmal habe ich das, was er erzählt, erkannt oder gelebt. die kreativität ist aber schwer hervorzubringen, wenn man nicht weiß, was sie nützt. verallgemeinern mag ich an dieser stelle gar nicht, denn ich weiß ja nicht, wie es andern damit geht, mit der kreativität, also besser: weil ich nicht weiß, welchen nutzen es hat, kreativ zu sein, wozu soll ich sie dann überhaupt hervorkommen lassen.
leider bin ich ein ziemlich fantasievoller mensch, mein kopf und meine seele sprudeln oft über vor ideen und fantasien, aber ich seh und seh den nutzen nicht dahinter, etwas auf kreativem weg gestalt werden zu lassen, niederschriften also, gedichte etwa unter vielem anderen auch, wenn es in seiner vollständigkeit bloß vielleicht fünf minuten stolz hervorbringt im anschluss, aber was sind fünf minuten stolz gegen zehn oder hundert stunden arbeit oder denkarbeiten, und die ihr ergebnis einen andern noch viel weniger dazu fühlen lassen als stolz.
vielleicht erfreuen von kleiner dauer nach einer mangelhaften, ungeschulten begutachtung, aber so will ich auch nicht sein, ich verurteile niemanden und seine leidenschaft und ernsthaftigkeit für etwas.
ich glaube, es ist damit das gleiche wie mit dem sinn, am leben zu sein, seine bestrebungen nicht zu wissen, macht einem das leben schwer, denke ich, doch auch neugierig darauf, sie irgendwann irgendworin einmal zu erkennen endlich. es fühlt sich schwerer an, sie eigentlich zu kennen, jedoch zu wissen, dass sie von keiner Endgültigkeit (als prägende kraft) bestimmt werden.
ich weiß, welche meine bestrebungen sind. ich habe in meinem Leben herausgefunden, worin das glück für mich bestünde, und ich sehe, dass es aufwand und mühen seelischer natur benötigt, um sie gleichermaßen kurze kleine momente des glücks erzielen zu lassen. ich habe keine endgültige bestrebung. ich kann nicht sagen, ich sähe mich in meiner zukunft, mit einem menschen an meiner seite, am fernen ende dieses lebens, ein paar kinder dazu, die schon selbst etwas bewirkt haben, ein rückblick auf lange, sinnvolle jahre, sinnvoll in allen zweigen der nation, den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, menschlichen.
kein gedanke an eine finale errungenschaft, keine leidenschaft hierfür, kein ehrgeiz oder antrieb brennt dafür in mir.
es sind all jene momente der tiefsten überwältigenden leidenschaft, die mir das glück für eine süße kleine weile in herz und seele tragen. aber was ist dieses kleine weilchen glück gegen ein leben mit allen pflichten und sorgen, den vielen ängsten darin. wie kann ein band voll von ein paar wenigen momenten kleiner freuden jemanden am leben halten, wenn diese freuden die gleichen sind und des immer gleichen ursprungs, etwas einfachem, banalem zugrunde liegend wie dem anblick einer unendlichen natur von menschenhand unberührt, beispielsweise. wenn kein licht am ende, nach so vielen kleinen fetzen des lichts, heller und größer erstrahlt als alles zuvor gesehene.

von mir
und scheiße
weil alles von mir scheiße ist
pech gehabt
ich bin so traurig und desillusioniert

wehklagen

ich will raus aus dieser welt, so much irgendwie, ich weiß auch nicht. wenn ich diese ganzen pissidioten mit ihren smart kack phones sehe und die vielen pissköpfe in meiner stadt, mit dem ganzen fehlenden respekt auf den straßen. wo sind denn all die vernünftigen, coolen leute geblieben eigentlich. ich bin nicht, ich fühl mich nicht richtig in dieser welt mit dieser kommunikationswütigen zeit mit all diesen leuten um mich herum mit all ihren problemen, die ich nicht verstehen kann. wenn jeder mal zurückdenken würde einfach. ich will keine welt, in der jeder alle 30 s. auf sein kack handy kucken muss und alle 50 ein foto von irgendeiner sache machen, die man sich viel schöner im gedächtnis behalten könnte ohne foto, weil man den moment dann nämlich einfach lebt und leben lässt und seine wirkung komplett zu spüren kriegt. ich will nicht sehen, wie manche missbräuchlich videoaufnahmen von andern machen, die sich vielleicht filme schieben und lustig in der stadt herumtanzen, nur um in der ganzen netzwelt am nächsten tag bloßgestellt werden zu können.
ich hasse die bloße masse von menschen und ich hasse die möglichkeiten einer technik, deren auswirkungen wir uns alle nicht bewusst machen, offenbar, weil der kommerz ja viel viel wichtiger ist und die selbst präsentation.
but…
WAS FÜR EINE SCHEIßWAHL HAT MAN SCHON EIGENTLICH

learnt a few things

es kommt niemals bloß darauf an, was man sagt oder tut. es kommt darauf an, was man den andern mit seinen worten und taten zu fühlen gibt. und wenn man einem das gefühl gibt, dass man nicht fühlen kann so wie man es meint, sondern nur leere worte verwendet, dann resultiert daraus keine standhafte oder fruchtbare beziehung in meinen augen.
genau so wenig aus der tatsache, unter einfluss von gras die kontrolle über sich selbst und über seine krankhafte, krankhaft unangebrachte eifersucht zu verlieren und dann handgreiflich zu werden und eine wohnungstür einzuschlagen.

ich bin eine kleine, verletzte seele.
und ich bin wieder single.
wen’s interessiert.