P S Y C H O S E N

So. Zur Feier des Tages hier auch mal ein Bild aus meinem Kreativitäts-Gerümpel. Und so.

Scan0001

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True Love


What is true love?
From heaven above?
Can I find it in the streets?
Is this what she needs?

Can I find it in the water?
Will it be around the quarter?
Is it lying in a grave?
Is it riding any wave?

What do you believe?
Do you hope or do you grieve?
Can you see it in the sky?
Or is it just too shy?


go(l)d

*Written and drawn myself

 

Kunst vs. Geschichte


do you like to think about windows


Mein Beitrag über das Hakenkreuz..

So, liebe Leute. Da bin ich wieder. Mit dem aller aller Neusten aus meiner n00bigen Welt der Nichtsnutzigkeit: Ich habe nämlich eine Idee verfolgt (wie so oft in meinem arbeitsamen Leben) und tada, diesmal geht es in meinem Kopf um die Anwendung von ziemlich symbolträchtigen Symbolen, über deren Symboliken man sich den Kopf zermatern könnte. Wirklich

Oder eben wirklich vielleicht auch nicht.


Also dann. Vor ein paar (von keiner besonderen Brisanz gezeichneten) Tagen habe ich mal einen „Artikel“ auf meiner Homo-fucking-Lieblingsseite belesen und beschaut, sozusagen.

Den Namen der Seite verrate ich aber nur, wenn ihr genau solche nerdigen bored pandas from time to time seid wie ich selbst.

[Die Seite suckt ja mal cocks in hell, seit sich die Betreiber der Prostitution und der breiten Masse verschrieben haben. Früher, ja früher, da hab ich mich echt cool gefühlt, über so total schräge und strange, visionäre „Kunst- und Geisteswissenschaften“ vom gelangweilten Pandabärchen zu lesen (ja, ich habe zu den ersten 100.000 Lesern gehört und das noch weit vor meiner Facebook-Karriere, weil ich einfach voll der mega hippe Trendmaster bin (ich fand auch Norman Reedus schon hundert Jahre vor The Walking Dead toll und zwar als richtigen Schauspieler und nicht als Serientroll, müsst ihr unbedingt wissen)). Ja, und dann kam auf einmal dieser big Hype und nun berichtet BP fast nur noch über Katzenbabies, Promi-Tweets und jeden bullshittigen „Trend“ abseits jedweder Kunst- oder Geisteswissenschaft, der grad so mega angesagt ist halt im world wide web im Moment, wenn ihr versteht, was ich meine.

Trotzdem weigere ich mich, der Seite zu entfolgen, weil ich einfach total mega heiß auf alles zu erfahren bin, was die Welt so in ihrer craziness zu bieten hat (über empörte und völlig angstgeplagte US-Bürger, die ihre Autotanks plötzlich selbst bezapfen könnten /// über allerweltsprominente Sarah Silvermänner, die ihren hatern mit love entgegnen anstatt mit noch mehr hate, ohne dabei auch nur einen leisen Hintergedanken zu reiner Selbstinszenierung und Eigennützigkeit zu verfolgen, und dafür riesigen Zuspruch und Lorbeeren ernten /// über fails in any way (Kleinkinderspielzeugdesigns, Mogelpackungen, Make-Ups, Illusionen) /// und / und / und).]

Und ja. Darum erfuhr ich auch über diese (opens in new tab) Begebenheit – einen nach langer Zeit mal wieder glückseligen Beitrag über echte Kunst.

Hier das Thema kurz:

Es geht um das Umgestalten von Hakenkreuzen, zu denen man auf Englisch übrigens swastika sagt, was ein ziemlich übertrieben schwules Wort dafür ist in meinen Augen, und ich komm einfach nicht umhin, mich in diesem Zusammenhang immer an sowjetische sputniks und spastiken erinnern zu lassen oder spasibo sagende Russisch-Sprechende oder sagen die gar kein spasibo mehr, diese Undankbaren?

Mein Eintrag wird zu lang und miserabel.

Hier meine Questions:

o Sollte man tatsächlich ein swastika zensieren?

o Sollte man ein Hakenkreuz verbieten auf ganzer Ebene?

o Ist ein Hakenkreuz pures Symbol des Hasses und der Fremdenfeindlichkeit?

o Und ist es angebracht, Hakenkreuze dann und wann zu repainten, wie es einem gefällt, und den sogenannten „hate“ mit „love“ zu ersetzen?

Und hier meine eigene Sülze dazu, die von großem, weltherrschaftlichem Belang sein wird:

Natürlich darf Kunst so witzigerweise dramatisch besetzte Zeichen übertünchen.

Natürlich darf Kunst ja so gut wie eigentlich alles in der Welt, z.B. auch pädophillastiges Bildmaterial aus vergangenen Tagen immer noch in Museen aufrecht erhalten (ganz bestimmt, keine Frage).

Kunst darf auch parodieren und auf diese Weise sogar die kritischsten bishin zu tabuisierten Themen auf eine lustige Weise weniger bedrohlich machen.

Die Kunst von Hakenkreuz-Paintbacks erinnert mich an etwas Besonderes und zwar genau daran, dass die Welt und das Leben eigentlich sehr viele Facetten haben, aber darunter auch unter sich zu vereinbarende Extreme wie z.B. Hass und Liebe. In Donnie Darko ist die Gegenseite von Liebe übrigens Angst, what do you think?

Es erinnert mich daran, dass ich als Teenie selbst in jeden Winkel meiner Schulhefte und auf meine Handflächen Hakenkreuze gemalt habe, um sie später wieder in Fenster aus vier Quadraten zu verwandeln, damit keiner davon Notiz nehmen kann. Wahrscheinlich aber weiß eh jeder Lehrer, dass vierquadratige Fenster mal eben Hakenkreuze waren, also ich würde das zumindest wissen.

Das habe ich überhaupt nicht aus Hass oder Fremdenhass getan. Das hab ich aus der Faszination des Tabus heraus getan und weil die Symmetrie und Ordnung dahinter so unglaublich beruhigend wirkte auf mich wie das fucking Haus vom Nikolaus ungefähr. Und weil mich das Symbol in einen ganz enormen Bann der Ehrfurcht versetzt hat. Das tut es heute immerhin auch noch.

Wahrscheinlich wird es das auch für den Rest meines Lebens, so lange es tabuisiert und verboten wird, genau so wie heavy drugs und Verbrechen mich einfach wahnsinnig in den Bann ziehen. Diese zwei Dinge, also harte Drogen und die ganze kriminelle Welt, („Und Sie werden immer fürchten, was Sie nicht verstehen“, sagt Carmine Falcone zu Bruce Wayne über die Welt der Verbrechen) sind zwei so mystische und fantasiebehaftete Milieus für mich, dass ich sie in fast allen meinen Geschichten hingebungsvoll einpflanze. Als unschlagbare, ridiculous Bestseller-Features sozusagen, damit ich auch irgendwann mal berühmt werde.

Glory glory.

Fuck me hard. Was ist mit den ganzen aufsässigen Unzufriedenen, die ein swastika an die Wand vor Häuser malen? Sind das alles Komische? Kann es nicht auch sein, dass denen ein Hakenkreuz sinngemäß überhaupt nichts bedeutet? Und selbst wenn?

Also würde ich vor 75 Jahren leben, würde ich mit meinen Gedanken schon die Innenwände eines KZs sehen und sterben, falls mich die Euphorie des Nazi-Regimes nicht selbst packen würde und ich darüber hinaus auch meine ganze psychische Labilität und Transsache blendend vergesse. Or suicide or whatever. Das ist aber egal.

Also die hirnrissige Tatsache ist, dass ich mich von einem kleinen Hakenkreuz an der Wand nicht bedroht fühle. Die stehen da genau so wie Sätze wie „Nazis jagen“ oder „Jagt Nazis“. Da sagt ja auch kein Penner was.

Wie soll ich das jetzt sagen, ohne damit jemandem vor den Kopf zu stoßen.

Wer ein Hakenkreuz verbietet und zensiert, hat meiner Meinung nach ein ziemliches Bewältigungsproblem bzw. ein Problem damit, Probleme überhaupt anzuerkennen.

Das ist wie den Namen von Lord Voldemort nicht auszusprechen, das habe ich schon mal gesagt. „Angst vor einem Namen macht nur noch mehr Angst vor der Sache selbst“, hat Hermine Granger gesagt.

Also das Hakenkreuz ist ein Symbol, keine Frage, aber kann es nicht auch das Symbol einer immer mehr verdrängten Weltgeschichte sein, die uns alle etwas angehen sollte? Die man nicht einfach „übertünchen“ und unsichtbar machen sollte? Aus dessen Leid man einfach keine Freude formen kann, in keiner Art und Weise, wie sehr zuweilen man sich das auch wünschen würde? Oder übertreibe ich einfach total pathetisch und uncool, albern und toleranzgestört in meiner Weisheit für alles? Toleranz für die Intoleranz ist ja auch ein sehr wichtiger Aspekt in einer gebildeten Gesellschaft, finde ich.

Vermutlich aber wird die Zahl der öffentlichen Hakenkreuze in Berlin durch so viel publicity und krönende Resonanz und allgemeine Anteilnahme noch ein bisschen zunehmen. An dieser Stelle hätte ich gerne den Namen des Künstlers gekürt, der vor ein paar Tagen noch auf der Seite stand, auf den noch ganz viel bunte Arbeit wartet.

The Alco Hole

I really love word games, you know.

TAGEBUCH


alco hole


Die meisten Menschen haben überhaupt gar kein soziales oder politisches Interesse ernsthaft und die wenigen, die ich kenne, versuchen es dann im Rausch zu ertränken, andauernd machen sie das, so wie ich selbst.

Ich saufe mich andauernd ins Abseits jedweder Kontrolle und Selbstbeherrschung und meine Eskapaden werden mit zunehmenden Abständen von Rausch zu Rausch beeindruckender.

Beeindruckend, dass ich sie irgendwie überlebe.

Kotze auf dem Boden, Kotze im Klo, im Waschbecken, Kotze im eigenen Bett: eine kurze Veranschaulichung des vergangenen Monats (Dez. 2017). Die schönste Zeit des Jahres, yeah. Wie mega fett Recht ihr alle habt. Ich sowieso.

Im Mai 2017 überkam mich zum dritten Mal seit Dezember 2016 eine so heftige Welle der Todessehnsucht nach einem dieser legendären Zechen, dass ich mir einen ganz persönlichen Cocktail zubereitete aus Wasser und einem in Wasser gelösten Gemisch aus 1000 mg Zyprexa, wovon 400 ungefähr bereits tödlich wirken können.

Ich habe diesen kleinen toxischen Mixie nicht als Hilferuf getrunken, sondern um wirklich aus dem Leben zu scheiden. Manchen ist das nicht bewusst.

Wochenlang habe ich meinen Eltern im Stillen einen Vorwurf gemacht, weshalb sie mich am nächsten Tag gerettet haben. Also sollte ich jetzt für sie bloß weiterleben oder wie oder was oder warum jetzt?

An die ganze Riesenrettungsaktion kann ich mich übrigens nicht erinnern. Ich bin erst nach zwei Tagen auf der Intensiv wieder wach geworden, mit Schnallen ans Bett fixiert, wieder mal, yeah. Katheter – Krankenhausgewand mit Pünktchen. Aber ob das Gewand Punkte hatte oder nicht, das weiß ich auch ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Meine Gegenwehr war wohl etwas groß.

Dank einer persönlichen Patientenverfügung, die ich vorsorglich wegen meiner vorübergehenden Unzurechnungsfähigkeit aufgrund der Psychose 2016 unterschrieben hatte, konnten meine Eltern über meine anschließende Unterbringung auf einer offenen Station entscheiden. Das war gut. Geschlossene Psychiatriestationsaufenthale finde ich persönlich nämlich ziemlich schlimm, auch wenn es manche Ärzte gibt, die schnell etwas anderes dazu behaupten, aber darüber schreibe ich vielleicht mal ein verficktes Buch, obwohl es zu Psychiatriescheiße schon genug Bücher gibt.

In den nächsten drei Wochen nahm ich an ca. 30 Stunden Suchtgruppe teil und da lernte ich, dass es ein kontrolliertes Trinken unter Suchtkranken nicht geben könne und dass die einzige Option der totale Verzicht mit Blick auf eine gezielte Suchtverlagerung auf etwas Körper-Unschädigendes (z.B. Sport) sei. Freunde und Familie sagen, Alkohol gehöre halt dazu irgendwie zum Leben, und der Zwang, nicht zu trinken, könnte alles bloß schlimmer machen. Ich glaube, sie haben Recht.

Vier Wochen besuchte ich eine Fachklinik, vertraglich festhaltend, keinen single drop zu konsumieren. Dann eine ambulante Therapie, das gleiche Prozedere.

Die Therapie habe ich schnell wieder gecancelt und die komatösen Besäufnisse gehen weiter.

Haha.

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Liebste Welt.

Gib mir einmal einen Rat.

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Und schweig.

Aber nicht für immer.

Liebe Süchtige,

eigentlich…

ist Facebook ja der größte Traum jeder Freiheitsdenkerei und aller möglichen Unterhaltungs- und Austauschformen, die wir so alle haben können, wenn ich halt mal ganz ehrlich bin.

Das ist wirklich so und das ist weder geheuchelt noch übertrieben gemeint.

Before the Common Era

In meinem verqueren, digitalkonservativen Denken habe ich das aber auch lange nicht so gesehen, wirklich. Jetzt, seit ich voll die Facebookhure geworden bin, fallen mir ständig so komische Dinge auf, wie sie zum Beispiel – forget about Jesus and stuff – in der Zeit vor Zuckerberg in fachspezifischen oder Musikorientierten Foren stattgefunden haben: Alles eine Sache der Selektion und Klassenunterteilung, wenn ihr mich fragt, wenn Scheiß-Dark-Wave-Freunde nur unter sich und Haushaltsmuttis dort und BDSM hier und Sklaven da und und und, dann… sind doch alles bloß Sklaven ihrer eigenen Beschränktheit in the end, verkünde ich dann mal wieder total stolz über diese tolle Metapher. Ja.

Das ist nämlich so. Die Arroganz, die in solchen „Fachkreisen“ vorherrscht, unter sich vereinten Gleichgesinnten sozusagen, die ist so eklig und stinkend wie die Restmülltonne vor meiner Haustür, und da wird halt auch nicht bloß Restmüll reingeworfen, wenn ihr versteht, was ich meine. Deshalb. Aber jeder Müll hat halt auch irgendwie die gleichen Rechte und Werte, sonst wäre es ja kein Müll, und der Stadt ist auch ziemlich scheißegal eigentlich, was die Leute da alles so reinwerfen.

King Comedy und seine hohlen Minister

(Oder auch: Caesar und der Senat)

Wenn ich an meine Forenfreaktime zurückdenke, dann erinnere ich mich zum Beispiel hieran:

Da gab es so stinkende mods und admins, die konsequent als Hüter der Dialektik und des Anstands (abgesehen von der überragenden arrogance weit und breit) immer unmittelbar mitgemischt haben. Wenn jemand geschrieben hat, du bist eine blöde, fette Kuh, dann wurde das entweder von den Moderatoren oder vom Administrator selbst sofort gelöscht und es gab irgendwie eine dämliche Verwarnung. Bei spätestens dreien davon ist man dann geflogen. Das ist aber nicht so der Punkt.

Die Ordnungshüter sind allgegenwärtig und trotzdem Teil der spezifischen Gemeinschaft, aber sie haben ein besonderes Amt und stechen von daher viel zu sehr heraus. Das ist ja hierarchisch gesehen nicht so vertretbar, wie ich finde, ungefähr so wie damals die ganzen Juden auch, die in den KZs als polizeiliche Aufseher auserkoren wurden von den Nazis, um ihre eigenen Leute zu verpetzen (Kapos nennt man die auch, Link Wikipedia). Bei Facebook löscht das System anonym feindselige comments, die von jedem Nutzer gemeldet werden können.

Ein Punkt ist auch dieser hier: Diese absonderlichen Mods (ich wollte auch mal einer werden, um mein Ansehen zu verbessern) behalten sich immer das Recht vor, egal wie aufzuräumen in ihrer kleinen Klokabine und ihre „threads“ topic-bezogen frisch und rein zu halten, was ja auch irgendwie Sinn macht. Es ist aber keine Unterhaltungsfreiheit, wenn eine Diskussion so weit abschweift, dass ein fuck-mod oder andere Shit-User irgendwann ein fucking Off-Topic-Schild in die Höhe halten und die ganze Chose zum Stillstand bringen. Oder einfach knallhart löschen oder irgendwohin umverlegen. Für jedes Thema muss ein eigener Bereich geschaffen werden, selektiv mal wieder, was sonst. Und damit ein User nicht zu viel herumspammen kann in seinem narrativen Wahn, werden Anti-Spam-Schutz-Barrieren aktiviert, die 60 Sekunden lang eine Schreibsperre nach jedem geposteten Beitrag des Users verhängen. Fett.

An dieser Stelle bitte mal eine Schweigeminute für alle unterdrückten Redebürftigen da draußen.

Das ist doch Zensur auf höchstem Niveau !!! Hahaha !!!

Variety needs conversation

Facebook vereint anders als alles andere alles unter einem Hut (haha, Mega-Wort-Style) und überlässt jedem die Chance, die „Fäden“ (in Foren nennt man das halt „threads“) selbst zu ziehen. Mann, bin ich rhetorisch.

Unter jedem der eigenen Beiträge oder denen der anderen kann eine ziemlich vielfältige Diskussion entstehen zwischen Menschen, die auch aus allen Schubladen dieser Welt kommen (Schubladendenken, ja ja, halt die Fresse). Dadurch kann man sich vor allem auf sozialer Schiene weiterentwickeln, aber auch auf informativer und bildender und somit neuen, außergewöhnlichen Wissensinput wahrnehmen, auf den man so nie selbst gekommen wäre.

Für alle, die es dann doch privat und intim bevorzugen, stehen geschlossene Gruppen zur Verfügung. Perfect.

Der Feind in meinem Browser

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins, meine lieben Internet-Junkies like me. Und zwar: Der überdimensionale Anker-Haken. Genau.

Facebook ist nämlich ein riesengroßes, amerikanisches Unternehmen.

Und der Amerikaner, wie ihr ja alle bereits wisst, ist ja de facto nicht bloß fett und blöd, sondern auch sehr böse in seinem ungewissenhaften, unfortschrittlichen, verantwortungslosen Handeln und Denken. Und weder ist er besonders freundlich zur Umwelt noch zum Tierchen oder vielleicht zum Menschen an sich. Nur die Tiere von Oberklassenmenschen bekommen teure Designer-Pullover und Puschen. Es gibt sogar gated communities in den USA und Technologien und Software, dank derer Menschen aufgrund kriminalstatistischer Auswertungen und Prognosen festgehalten und über eine lange Zeit als suspects getreatet werden dürfen, weil die Maschine auch deinen Umgang mit anderen (kriminellen) Menschen aufzeichnet und dadurch dein kriminelles Potenzial ermittelt.

Das mit den Kameras lassen wir mal außen vor.

Facebook verstößt gegen die Datenschutzbestimmungen der EU. Das sind überhaupt keine big news oder verwunderliche mehr oder irgendwie was und als sie vor 2 oder 3 Wochen im Radio liefen, musste ich lauthals darüber lachen (Wer hätte das denn verdammt noch mal gedacht, so was?).

Wer sitzt aber im Endeffekt immer am längeren Hebel? Der Idealismus? Ganz bestimmt!

Ich habe mich dazu entschlossen, trotzdem mehr blauzufärben in zynischen Zeiten der Schwarzmalerei, und freue mich über jede strahlende oder auch weniger kraftvolle Farbe, die mir dabei über den Weg läuft. Jippi. Rot, Gelb, Grün, Beige, Braun, aber vor allem:

 

R A I N B O W.

 


miniature pencils


Which is truly totally gay. Man.

Bis bald,

eure stinkende coffeeld