Von Scheinfluss und Neuschöpfung

Also mir ist ein ganz besonderes neues Wort eingefallen in meinem Neologismus-Fanatismus, den ich so immer habe. Und zwar, wenn mich etwas total Amateurhaftes wie zum Beispiel so ein richtig mieser Film wie zum Beispiel Tremors – Angriff der Raketenwürmer total begeistert, dann finde ich das – Achtung – nicht betörend, sondern – Achtung, die zweite – vielmehr amatörend. Haha.

Wissta Bescheid, ne?

Was findet ihr so amatörend, wenn ich fragen darf? Mein Blog, ja? Ich auch.

Ich habe mich ja dazu entschlossen, der Professionalität, die eh nur in Prostitution enden wird und der völligen Selbstaufgabe, zu entsagen, und meiner süßen Seele treu zu bleiben. Deshalb brauche ich auch gar keine vielen Pictures und Magazin-Stylemäßigen Blogeinträge, um meine Persönlichkeit damit zu unter- überstreichen. Nur manchmal vielleicht.

Wie seht ihr das so?

Ich werde keine Influencer-Hure ! Sowieso, wenn die Leute aus dem Radio dieses absonderliche Wort aussprechen, dann klingt das eh vielmehr nach Influenza. Und was das ist, wisst ihr ja alle. Erbrechen und Durchfall.

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Schade

Ich dachte, ich sei die herausragende Schöpferin der unmissverständlichen Parodie-Betitelung 50 Grades of Shame,

doch dann recherchierte ich dies hier:

50 Grades Of Shame

Wie blöd das ist, wenn andere einem da zuvorkommen.

No fucking night is too long



Cool. Es gibt noch andere Menschen, die sich vorm Masturbieren eine Decke über den Kopf ziehen (oder ein Kissen oder ein Tuch oder einen Schal halt, je nach dem, was grad so da ist alles (ja ja, auch Frauen können wichsen, so einmal im Monat, wenn’s unbedingt sein muss)) und Schwule können das auch, nämlich der hier:

Und weil ich keine Urheberrechte verletzen möchte, gibt es an dieser Stelle leider nur einen Namen und kein Bild (ihr müsst euch den Film sowieso ansehen, da nutzen Bilder halt auch nicht viel besonders, wenn ihr versteht).

Tim Cornish (Lee Williams) in „No night is too long“ legt sich auch einen Schal übers Gesicht kurz vorm Feuerwerk, was aber total ausbleibt leider, weil was anderes Blödes dazwischen kommt. Na ja.

Den Film, besagten, kenne ich übrigens schon ultra lange und finde ich ultra betörend, weil er mit so ultra starken, charismatischen Big Stars aller Persönlichkeiten darin besticht, die von ultra überragenden, leider total unterbewerteten Schauspielern dargestellt werden – und ultra gutaussehenden obendrein. Oh nein, ich glaube wir haben einen ultra Wortüberfluss.


QC


Und weil der Film einen so süßen, vornehmen Hauch Poesie versprüht und er zu den besten Queer-Cinema-Produktionen der ganzen Menschheitsgeschichte zählt (und ich kenne ziemlich viele gay movies, darunter auch viele echt blöde und so, was ja keine Kunst ist, einen Film blöd zu machen), ist dieser hier ganz besonders hervorzuheben.

Et l’intitulé, c’est très formidable, en toute façon. Magnifique.

“ No night is too long “

However, I guess, this is only available in Original British English language (the accent is not too bad, don’t worry (hate the British accent myself)), but: This won’t be a big deal for my clever gay followers, will it?

P.S.: Die Schrift in meinem ausgezeichnet dahingeschlampten Beitragsbild heißt übrigens Straight & Narrow. Haha.

SUM UP LAZINESS

Ich würde gerne mehr von meiner Liste abarbeiten, was ich mir als Blog-Artikel sozusagen vorgenommen habe, aber manchmal bin ich einfach nicht in Stimmung dazu, bestimmte Dinge zu schreiben. Zum Beispiel wollte ich einen Eintrag über Keanu Reeves, den alten Homofürsten, schreiben und über die Verherrlichung von Selbstjustiz von in ihrer Ehre verletzten Männern in Filmen und über die Leichenfledderei in Diablo III, die ich irgendwie pervers toll finde, und über die Abwechslung und Vielfalt, die südländische Friseurläden jetzt auf einmal in deutschen Städten hervorrufen, seitdem der Beruf des Haarstylisten nicht mehr als Frauendomäne stigmatisiert werden kann, was ich total gut finde.

Ich wollte auch über die Bedeutung mehrfachen Filmschauens schreiben, was viele Filme auf den 2. Blick erst erkennbar gut oder schlecht machen kann meiner Meinung nach, und über die Nerdigkeit von IMDB-Bewertungen, die so mainstreamig sind wie die ganze, langweilige Gesellschaft auch. Nun ja.

Eine Sache fehlt jetzt noch, über eine weitere werde ich tatsächlich mal ernsthaft etwas Wichtiges verfassen (The Alco Hole), und zwar fehlt jetzt noch diese witzige Begebenheit, die mir aufgefallen ist: Sowohl „Unknown Identity“ als auch „Buffalo Soldiers“ spielen als amerikanische Produktionen in Deutschland und in beiden Filmen gehen die männlichen Protagonisten (Liam Neeson und J. Phoenix, mein Gott, wie schreibt man bloß diesen Vornamen) in weiblicher Begleitung in eine deutsche Discothek, wo dann lustigerweise beide Male „Blue Monday“ von New Order läuft. Lustig, oder?

Na ja, zu dem Homofürsten Keanu Reeves werde ich vielleicht auch irgendwann noch mal konkreter. Bis dahin müsst ihr gespannt verbleiben, liebe wissbegierige Leser.

Happy New Year.

Doppelnull: GoldenCry

Wow. Ich habe schon lange nicht mehr so einen absurd schlechten Film – und zwar nicht nur im Sinne des allgemein vorherrschenden Sexismus, der in diesem Fall einfach nur haarsträubend ist – gesehen wie gestern. Und ich gucke viele Filme. Viele schlechte darunter auch. Ich gucke z.B. fast jeden Katastrophen-Donnerstag RTL II und so. Und na ja, um welchen Film es sich jetzt wohl gerade handelt, das wüsstet ihr bestimmt gerne. Ihr könnt darauf stoßen, wenn ihr euch vergegenwärtigt, welcher mysteriöse Geheimagent 1995 Martinis gerührt und nicht geschüttelt verzehrt hat an einer Bar mit einem georgischen Dekolletee-Titten-Monster zusammen, das eine wirklich grauenerregende Leidenschaft fürs Töten verspürt.

James Bond – GoldenEye ist filmtechnisch eine der größten Peinlichkeiten der 90er Jahre – ohne jeden Zweifel. Selbst effektemäßig hält die ganze Star-Wars-Reihe von 77 bis 83 tausendmal mehr her, was ja auch von kaum einer Relevanz ist, was die Qualität angeht, meiner Meinung nach. Effekte müssen nicht mega bestechend ausschauen, damit ein Film trotzdem gut sein kann. So. Trotzdem halt.