Kunst vs. Geschichte


do you like to think about windows


Mein Beitrag über das Hakenkreuz..

So, liebe Leute. Da bin ich wieder. Mit dem aller aller Neusten aus meiner n00bigen Welt der Nichtsnutzigkeit: Ich habe nämlich eine Idee verfolgt (wie so oft in meinem arbeitsamen Leben) und tada, diesmal geht es in meinem Kopf um die Anwendung von ziemlich symbolträchtigen Symbolen, über deren Symboliken man sich den Kopf zermatern könnte. Wirklich

Oder eben wirklich vielleicht auch nicht.


Also dann. Vor ein paar (von keiner besonderen Brisanz gezeichneten) Tagen habe ich mal einen „Artikel“ auf meiner Homo-fucking-Lieblingsseite belesen und beschaut, sozusagen.

Den Namen der Seite verrate ich aber nur, wenn ihr genau solche nerdigen bored pandas from time to time seid wie ich selbst.

[Die Seite suckt ja mal cocks in hell, seit sich die Betreiber der Prostitution und der breiten Masse verschrieben haben. Früher, ja früher, da hab ich mich echt cool gefühlt, über so total schräge und strange, visionäre „Kunst- und Geisteswissenschaften“ vom gelangweilten Pandabärchen zu lesen (ja, ich habe zu den ersten 100.000 Lesern gehört und das noch weit vor meiner Facebook-Karriere, weil ich einfach voll der mega hippe Trendmaster bin (ich fand auch Norman Reedus schon hundert Jahre vor The Walking Dead toll und zwar als richtigen Schauspieler und nicht als Serientroll, müsst ihr unbedingt wissen)). Ja, und dann kam auf einmal dieser big Hype und nun berichtet BP fast nur noch über Katzenbabies, Promi-Tweets und jeden bullshittigen „Trend“ abseits jedweder Kunst- oder Geisteswissenschaft, der grad so mega angesagt ist halt im world wide web im Moment, wenn ihr versteht, was ich meine.

Trotzdem weigere ich mich, der Seite zu entfolgen, weil ich einfach total mega heiß auf alles zu erfahren bin, was die Welt so in ihrer craziness zu bieten hat (über empörte und völlig angstgeplagte US-Bürger, die ihre Autotanks plötzlich selbst bezapfen könnten /// über allerweltsprominente Sarah Silvermänner, die ihren hatern mit love entgegnen anstatt mit noch mehr hate, ohne dabei auch nur einen leisen Hintergedanken zu reiner Selbstinszenierung und Eigennützigkeit zu verfolgen, und dafür riesigen Zuspruch und Lorbeeren ernten /// über fails in any way (Kleinkinderspielzeugdesigns, Mogelpackungen, Make-Ups, Illusionen) /// und / und / und).]

Und ja. Darum erfuhr ich auch über diese (opens in new tab) Begebenheit – einen nach langer Zeit mal wieder glückseligen Beitrag über echte Kunst.

Hier das Thema kurz:

Es geht um das Umgestalten von Hakenkreuzen, zu denen man auf Englisch übrigens swastika sagt, was ein ziemlich übertrieben schwules Wort dafür ist in meinen Augen, und ich komm einfach nicht umhin, mich in diesem Zusammenhang immer an sowjetische sputniks und spastiken erinnern zu lassen oder spasibo sagende Russisch-Sprechende oder sagen die gar kein spasibo mehr, diese Undankbaren?

Mein Eintrag wird zu lang und miserabel.

Hier meine Questions:

o Sollte man tatsächlich ein swastika zensieren?

o Sollte man ein Hakenkreuz verbieten auf ganzer Ebene?

o Ist ein Hakenkreuz pures Symbol des Hasses und der Fremdenfeindlichkeit?

o Und ist es angebracht, Hakenkreuze dann und wann zu repainten, wie es einem gefällt, und den sogenannten „hate“ mit „love“ zu ersetzen?

Und hier meine eigene Sülze dazu, die von großem, weltherrschaftlichem Belang sein wird:

Natürlich darf Kunst so witzigerweise dramatisch besetzte Zeichen übertünchen.

Natürlich darf Kunst ja so gut wie eigentlich alles in der Welt, z.B. auch pädophillastiges Bildmaterial aus vergangenen Tagen immer noch in Museen aufrecht erhalten (ganz bestimmt, keine Frage).

Kunst darf auch parodieren und auf diese Weise sogar die kritischsten bishin zu tabuisierten Themen auf eine lustige Weise weniger bedrohlich machen.

Die Kunst von Hakenkreuz-Paintbacks erinnert mich an etwas Besonderes und zwar genau daran, dass die Welt und das Leben eigentlich sehr viele Facetten haben, aber darunter auch unter sich zu vereinbarende Extreme wie z.B. Hass und Liebe. In Donnie Darko ist die Gegenseite von Liebe übrigens Angst, what do you think?

Es erinnert mich daran, dass ich als Teenie selbst in jeden Winkel meiner Schulhefte und auf meine Handflächen Hakenkreuze gemalt habe, um sie später wieder in Fenster aus vier Quadraten zu verwandeln, damit keiner davon Notiz nehmen kann. Wahrscheinlich aber weiß eh jeder Lehrer, dass vierquadratige Fenster mal eben Hakenkreuze waren, also ich würde das zumindest wissen.

Das habe ich überhaupt nicht aus Hass oder Fremdenhass getan. Das hab ich aus der Faszination des Tabus heraus getan und weil die Symmetrie und Ordnung dahinter so unglaublich beruhigend wirkte auf mich wie das fucking Haus vom Nikolaus ungefähr. Und weil mich das Symbol in einen ganz enormen Bann der Ehrfurcht versetzt hat. Das tut es heute immerhin auch noch.

Wahrscheinlich wird es das auch für den Rest meines Lebens, so lange es tabuisiert und verboten wird, genau so wie heavy drugs und Verbrechen mich einfach wahnsinnig in den Bann ziehen. Diese zwei Dinge, also harte Drogen und die ganze kriminelle Welt, („Und Sie werden immer fürchten, was Sie nicht verstehen“, sagt Carmine Falcone zu Bruce Wayne über die Welt der Verbrechen) sind zwei so mystische und fantasiebehaftete Milieus für mich, dass ich sie in fast allen meinen Geschichten hingebungsvoll einpflanze. Als unschlagbare, ridiculous Bestseller-Features sozusagen, damit ich auch irgendwann mal berühmt werde.

Glory glory.

Fuck me hard. Was ist mit den ganzen aufsässigen Unzufriedenen, die ein swastika an die Wand vor Häuser malen? Sind das alles Komische? Kann es nicht auch sein, dass denen ein Hakenkreuz sinngemäß überhaupt nichts bedeutet? Und selbst wenn?

Also würde ich vor 75 Jahren leben, würde ich mit meinen Gedanken schon die Innenwände eines KZs sehen und sterben, falls mich die Euphorie des Nazi-Regimes nicht selbst packen würde und ich darüber hinaus auch meine ganze psychische Labilität und Transsache blendend vergesse. Or suicide or whatever. Das ist aber egal.

Also die hirnrissige Tatsache ist, dass ich mich von einem kleinen Hakenkreuz an der Wand nicht bedroht fühle. Die stehen da genau so wie Sätze wie „Nazis jagen“ oder „Jagt Nazis“. Da sagt ja auch kein Penner was.

Wie soll ich das jetzt sagen, ohne damit jemandem vor den Kopf zu stoßen.

Wer ein Hakenkreuz verbietet und zensiert, hat meiner Meinung nach ein ziemliches Bewältigungsproblem bzw. ein Problem damit, Probleme überhaupt anzuerkennen.

Das ist wie den Namen von Lord Voldemort nicht auszusprechen, das habe ich schon mal gesagt. „Angst vor einem Namen macht nur noch mehr Angst vor der Sache selbst“, hat Hermine Granger gesagt.

Also das Hakenkreuz ist ein Symbol, keine Frage, aber kann es nicht auch das Symbol einer immer mehr verdrängten Weltgeschichte sein, die uns alle etwas angehen sollte? Die man nicht einfach „übertünchen“ und unsichtbar machen sollte? Aus dessen Leid man einfach keine Freude formen kann, in keiner Art und Weise, wie sehr zuweilen man sich das auch wünschen würde? Oder übertreibe ich einfach total pathetisch und uncool, albern und toleranzgestört in meiner Weisheit für alles? Toleranz für die Intoleranz ist ja auch ein sehr wichtiger Aspekt in einer gebildeten Gesellschaft, finde ich.

Vermutlich aber wird die Zahl der öffentlichen Hakenkreuze in Berlin durch so viel publicity und krönende Resonanz und allgemeine Anteilnahme noch ein bisschen zunehmen. An dieser Stelle hätte ich gerne den Namen des Künstlers gekürt, der vor ein paar Tagen noch auf der Seite stand, auf den noch ganz viel bunte Arbeit wartet.

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Drugs can’t break your heart..

 

I want to share this, but this is not meant to be narcissistic in any way. I wrote this to James Edgar Skye referring to his blog entry Are Antipsychotic Drugs Safe? and I think, my own two readers might be interested, maybe maybe. So this is what I wrote about Are Antipsychotic Drugs Safe? :

Hey James. I’m really interested in reading. But in fact you make me wanna tell you my own experiences about antipsychotic drugs. I hope you don’t judge me for this but I really would like to share.
I had been taking those drugs for about 10 years and they made me believe I need them. During those ten years (so since I was 16 I started to take anti-depressiva) I quit taking them one year and all symptoms like anxiety, nervousness and chaos quickly started to grow up again and I used to think I wouldn’t be strong enough to stand these feelings myself.

Never ever those pills kept me from trying to hurt or even kill myself while I took them constantly again. This is the ironic stuff about.
After ten years of taking anti-depressiva I noticed my own life and feelings changing the way they turned out to be worse than ever. I told my doctor and she gave me medicine you can take in a complicated or bad situation (diacepam). I really started enjoying taking these pills cause they totally knocked me out instantly so all my body and soul could relax immediately. I took them for about four months (besides I consumed my regular alcohol on the weekend etc.) and a short time later I developed a very bad and terrible psychosis with all of hallucinations etc.

In several hospitals I was given haloperidol, olanzapine or lorazepam without my permission cause I was not able to speak for myself any more. Those drugs made me like their total mental slave and led to an enormous feeling of hunger so that I started eating the very most I ever did in my life. So I became fat. Afterwards, I quit taking everything. I grew the worst depression in human history then and was given aripiprazole. After 3 weeks I tried to kill myself for the first time. This was the normal „side-effect“ to even read about in the package insert and so I quit taking them again. We tried another, same thing happened after 4 weeks. I quit again becoming almost clean and same thing happened after 4 more weeks again. After my last suicide attempt, which was very dramatic in May 2017, I made a decision to become clear and clean, totally. I haven’t been taking any kind of drug (except from alcohol from time to time) and since then my body has developed powers again I never thought I would even have those.

Thing I learnd about pharma industry is they want to make cash and experiments on the patients‘ risk and what truely is a fact is that all sorts of drugs can have those annoying side-effects or support those things they should actually help against. And they make you „addicted“, not even mentally only, but also in a physical way, which is the most absurd thing about medicine.
After ten years of drugs my thyroid already had grown a very aggressive rebellion and was full of lumps so it had to be taken away, almost completely. At the age of 26 and doctors told me, this is an unusually young age.

I am „free“, totally free now and I can strengthen my own health by choosing on what to eat and what to drink and this helps me for sports I can do (before I was the laziest person on earth), but all of this needed time of course, a long time of finding out that I need to go through the most destructing hell first before I could become stronger again. You need to survive the crisis before brighter days can start again. I’m sure about. I hope you don’t blame me for such a long comment.

See or „read“ you, coffeeld


Play tricks on your own routine-life

Man kann sein Leben auch einfach austricksen.

Man kann zum Beispiel schon vor dem Jahreswechsel anfangen, Sport zu treiben, um dem Druck mit den vielen Vorsätzen nicht zu erliegen, oder man kann Silvester auch einfach mal gar nichts trinken und dann mega straight ins nächste Jahr übersiedeln. Völlig ohne Kater.

Man kann auch wirklich mal nur einen Kaffee mit Likör verzehren und im direkten Anschluss eine ganze Kanne Tee und dann auf die ganze Alkoholtoxikation sowieso mal verzichten, selbst wenn der Tee entgiftend wirkt wie Brennnessel.

Ich glaube einfach keinen sesselfurzenden Esoterikbitches, witches, die sich der Therapie verschrieben haben im ausführenden style, die sagen, es gebe kein kontrolliertes Trinken. Wie können die das denn wissen, wenn sie selbst nie Eingeweihte der Materie gewesen sind? Manchmal fühle ich mich wie ein Kopernikus oder Galilei der Post-eine-Millionen-Post-Post-Post-Moderne, der sagt, die Erde sei eine Kugel.

Wer glaubt denn sowas schon, dass die Erde eine Kugel sei letztendlich oder dass wir in einem heliozentrischen System uns all befinden, uns? Wer?

Kann man Geschichten nicht auch anders schreiben? So wie Jules Vernes zum Beispiel.