No fucking night is too long



Cool. Es gibt noch andere Menschen, die sich vorm Masturbieren eine Decke über den Kopf ziehen (oder ein Kissen oder ein Tuch oder einen Schal halt, je nach dem, was grad so da ist alles (ja ja, auch Frauen können wichsen, so einmal im Monat, wenn’s unbedingt sein muss)) und Schwule können das auch, nämlich der hier:

Und weil ich keine Urheberrechte verletzen möchte, gibt es an dieser Stelle leider nur einen Namen und kein Bild (ihr müsst euch den Film sowieso ansehen, da nutzen Bilder halt auch nicht viel besonders, wenn ihr versteht).

Tim Cornish (Lee Williams) in „No night is too long“ legt sich auch einen Schal übers Gesicht kurz vorm Feuerwerk, was aber total ausbleibt leider, weil was anderes Blödes dazwischen kommt. Na ja.

Den Film, besagten, kenne ich übrigens schon ultra lange und finde ich ultra betörend, weil er mit so ultra starken, charismatischen Big Stars aller Persönlichkeiten darin besticht, die von ultra überragenden, leider total unterbewerteten Schauspielern dargestellt werden – und ultra gutaussehenden obendrein. Oh nein, ich glaube wir haben einen ultra Wortüberfluss.


QC


Und weil der Film einen so süßen, vornehmen Hauch Poesie versprüht und er zu den besten Queer-Cinema-Produktionen der ganzen Menschheitsgeschichte zählt (und ich kenne ziemlich viele gay movies, darunter auch viele echt blöde und so, was ja keine Kunst ist, einen Film blöd zu machen), ist dieser hier ganz besonders hervorzuheben.

Et l’intitulé, c’est très formidable, en toute façon. Magnifique.

“ No night is too long “

However, I guess, this is only available in Original British English language (the accent is not too bad, don’t worry (hate the British accent myself)), but: This won’t be a big deal for my clever gay followers, will it?

P.S.: Die Schrift in meinem ausgezeichnet dahingeschlampten Beitragsbild heißt übrigens Straight & Narrow. Haha.

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SUM UP LAZINESS

Ich würde gerne mehr von meiner Liste abarbeiten, was ich mir als Blog-Artikel sozusagen vorgenommen habe, aber manchmal bin ich einfach nicht in Stimmung dazu, bestimmte Dinge zu schreiben. Zum Beispiel wollte ich einen Eintrag über Keanu Reeves, den alten Homofürsten, schreiben und über die Verherrlichung von Selbstjustiz von in ihrer Ehre verletzten Männern in Filmen und über die Leichenfledderei in Diablo III, die ich irgendwie pervers toll finde, und über die Abwechslung und Vielfalt, die südländische Friseurläden jetzt auf einmal in deutschen Städten hervorrufen, seitdem der Beruf des Haarstylisten nicht mehr als Frauendomäne stigmatisiert werden kann, was ich total gut finde.

Ich wollte auch über die Bedeutung mehrfachen Filmschauens schreiben, was viele Filme auf den 2. Blick erst erkennbar gut oder schlecht machen kann meiner Meinung nach, und über die Nerdigkeit von IMDB-Bewertungen, die so mainstreamig sind wie die ganze, langweilige Gesellschaft auch. Nun ja.

Eine Sache fehlt jetzt noch, über eine weitere werde ich tatsächlich mal ernsthaft etwas Wichtiges verfassen (The Alco Hole), und zwar fehlt jetzt noch diese witzige Begebenheit, die mir aufgefallen ist: Sowohl „Unknown Identity“ als auch „Buffalo Soldiers“ spielen als amerikanische Produktionen in Deutschland und in beiden Filmen gehen die männlichen Protagonisten (Liam Neeson und J. Phoenix, mein Gott, wie schreibt man bloß diesen Vornamen) in weiblicher Begleitung in eine deutsche Discothek, wo dann lustigerweise beide Male „Blue Monday“ von New Order läuft. Lustig, oder?

Na ja, zu dem Homofürsten Keanu Reeves werde ich vielleicht auch irgendwann noch mal konkreter. Bis dahin müsst ihr gespannt verbleiben, liebe wissbegierige Leser.

Happy New Year.

Fremdgehen

Fremdgehen: Ein Typ hat mal gesagt, das sei ein grundsätzlich eher männliches Problem/ Phänomen. Problem kann ja so oder so ausgelegt werden, aber ja, aktiv und passiv (also selbst sexuell betrogen werden) haben Männer wohl eher ein Problem mit Fremdgehen. Ist das denn überhaupt so oder versucht man uns das eigentlich auch nur einzureden?

Dass unsere Gesellschaft von Anbeginn so gut wie nur von Männern bestimmt worden ist, ist übrigens kein Fanatismus, sondern eine Tatsache. Dazu gehört auch die Errichtung eines sozusagen medialen Baugerüstes, das besonders auch der Erschaffung virtueller oder fantastischer Parallelwelten zweckdienlich ist, die vor allem ablenken und begeistern sollen. Bücher, Videogames, Fernsehen, Werbung, Nachrichten. Oder Filme zum Beispiel. Oh nein. Nicht schon wieder.

Ja ja, ganz genau.

Und in vielen, sehr sehr vielen Filmen, ja, da gibt es halt oft so einen Mann, der von einer Frau begehrt wird, dem irgendwann im Verlauf seines absurden Lebens aber dann halt noch eine Frau begegnet, die ihn tatsächlich dazu verführt, sich mit ihr zu begnügen anstatt mit der schon liierten, wogegen er sich natürlich überhaupt nicht wehren kann. Und dann stößt auch noch das alte Weib hinzu und beobachtet die ganze Chose und dann ist sozusagen alles im Arsch, in flagranti halt. Dann geht es im ganzen Anschluss nur noch darum, wie der betrügende Naivling versucht, seine Verschmähte zurückzugewinnen. Mit Erfolg. Denn ein Mann kann es sich durchaus erlauben, einer Frau so etwas Haarsträubendes immer und immer wieder anzutun.

Selten wird das Thema Fremdgehen von anderer Seite aus thematisiert. Und wenn, dann stirbt am Ende oft aufgrund einer Affekthandlung des betrogenen Mannes entweder der Liebhaber der Frau oder die Frau eben selbst.

Ich frage mich an dieser Stelle noch mal: Ist Fremdgehen wirklich ein eher männliches Phänomen oder versuchen Typen, Regisseure, Autoren, Künstler, Produzenten und so weiter uns das eigentlich nur so beizubringen, um ihr eigenes gedankenloses und privilegiertes Verhalten damit zu legitimieren und das der Frauen zu entwerten?

 

SEX

Ok. Weil es einfach meine große Leidenschaft ist, Filme nach meiner eigenen deformierten Weltanschauung zu bewerten (meine Weltanschauung ist nicht deformiert, nur die von allen anderen (das nennt man auch negatives Externalisieren (vielleicht bin ich ein Narzisst, oh nein?))), muss ich Folgendes einfach mal wieder loswerden:

Filme haben irgendwie das Talent, im Schnitt so, genau ein Thema immer zu zentralisieren, das für den allgemeinen Verlauf der Geschichte eigentlich meistens von gar keiner Relevanz ist. Und dieses Thema ist ziemlich primitiv in meinen Augen:

SEX

Ich hab nichts gegen Sex, aber ich finde, Filme und einfach alle Medien rund um einen herum bewerten den total über. Das meine ich so ernst, wie man das allgmein nur so ernst meinen kann. Dabei läuft die Gesellschaft oft und schnell Gefahr, dies als absolutes Maß der Dinge anzuerkennen: Titten, Schwänze, Fotzen, Ärsche. Und darum denken auch viele nicht so gebildete Menschen, dass eben alles nur darum gehen würde im Leben. Ums Ficken.

Dabei stimmt das ja gar nicht.

Ich fühle mich schon seit langer langer Zeit total oversexed in dieser Gesellschaft. Wirklich. Jeden Abend muss ich mir irgendwelche Titten entgegenschleudern lassen, die ich gar nicht sehen will im Fernsehen, weil irgendwelche hormongestörten Sender wie DMAX oder ProSieben gar nicht berücksichtigen, dass auch andere Menschen vor der Glotze hängen als armselige kleine Wichsn00bs. Die Sender habe ich jetzt übrigens ganz hinten in der Programmliste eingereiht.

Aber jetzt noch mal zum Thema Filme: Das, haha, Wortspiel, Einbetten von Sexszenen in eben ein solches Gebilde ist für mich in den meisten Fällen nur der verzweifelte Versuch, einfach jedem etwas damit bieten zu wollen, selbst dem dümmsten unter den Zuschauern. Das ist total inkonsequent, banal und worthless.

Die ganz großen Filmemacher nämlich, die haben das alle gar nicht nötig. Echt mal.

AMERICAN SHITFLUENCE

Ein wichtiger Beitrag über die Rolle der Frau – Please read and think about

AMERICAN SHITFLUENCE

Liebe Gemeinde

Heute werde ich zwei Kapitel euch nicht vorenthalten, die zu verfassen ich mich berufen gefühlt habe. Es geht um die – wer hätte das gedacht – die Rolle der Frau.

Also im ersten Kapitel werde ich mich der Rolle der Frau in der Filmindustrie widmen. Und in dem zweiten der Rolle der Frau in der Werbeindustrie.

American Shitfluence. Natürlich kann ich nicht genau sagen, zu wie viel Prozent diese beiden Rollen von der amerikanischen Seite aus geprägt werden, aber ich beziehe mich zum einen mal auf Hollywood und Co. und zum andern auf die Werbespots von Produkten, hinter denen immer noch große, amerikanische Konzerne von Welt stehen, was viele gar nicht wissen.

So ist das halt.

Also.

Kapitel # 1

Die Filmindustrie

Gestern war ich mal wieder im Kino. Eigentlich liebe ich Filme über total alles in der Welt, nur, ins Kino gehe ich nicht besonders oft, nicht, weil mich die ganzen vielen Leute um mich herum dabei so heftig annerven immer, sondern weil ich auch gar nicht die Überzeugung habe, für irgendeinen Blockbusterbullshit ins Kino zu gehen und Geld dafür zu bezahlen.

Gestern habe ich mir aber The Circle angeguckt, mit Hermine Granger, die finde ich als eine von wenigen Schauspielerinnen ziemlich gut, weil sie meiner Meinung nach ziemlich intelligent und fortschrittlich ist. Politisch und gesellschaftlich, wirtschaftlich und menschlich.

Nun habe ich The Circle gesehen und bin von der Botschaft nicht überragend begeistert, was daran liegt, dass die Überwachungsschiene gar nicht wirklich abgelehnt wird von der Protagonistin. Transparenz ist zwar toll und wichtig, aber die Abschaffung jedweder Privatsphäre nicht so.

Nun gut. In den Previews des Films habe ich dann eine Menge Eindrücke über die kommende Filmunterhaltung gewonnen: Ein ganzer Haufen großer, teurer Megakracher steht da auf dem Programm. Also vermeintlich. Mir fällt dabei unweigerlich immer jedoch auf, dass sich an der Emanzipation der Frau nichts, aber auch wirklich rein gar nichts ändert. Die Filme handeln wie gehabt von großen, beachtenswerten Männern – sogar die Disneyfilme/ Animationsfilme. Ein Disneyfilm, der sich mit Frauen beschäftigt, zeichnet die Frauen dann meistens auch nur als… Prinzessinnen. Oder wie auch immer. Poccahontas, Mulan, die Schöne und das Biest, Cinderella, Schneewittchen vermitteln uns das Bild von Beautybabes, die vor allem nach einem streben: Der Errettung durch einen Prinzen.

Egal, ich wollte gar nicht über Disney schreiben, obwohl Disney einen so überdurchschnittlichen Einfluss auf alle unsere Kinder nimmt, das solltet ihr euch mal vor Augen führen. Sobald es dann irgendwie um Coolness oder Witz, Heldenhaftigkeit und Dynamik geht, kommen männliche Protagonisten zum Einsatz wie z.B. – die Beispiele sind leider endlos.

Also. In den Previews habe ich auch von Filmen mit oder über Frauen erfahren. Ein hervorragendes Beispiel für die Herabwürdigung unseres Geschlechts: Bad Moms 2. Von dem ersten habe ich Gott sei Dank noch gar nichts mitbekommen. Also – der einzige, sich fast ausschließlich Frauen widmende Film handelt von ziemlichen Chaos-Bitches, die als Mütter das Weihnachtsfest verwerfen und stattdessen voll einen drauf machen. Das Haupt-Statement, was mir dabei als Zuschauer im Trailer entgegengeschleudert wird, ist folgendes: Mütter genießen nicht, Mütter sorgen dafür, dass alle anderen genießen können.

Das spiegelt ja ausgezeichnet das Wesen einer Frau als Mutter wider. Americano sei Dank.

Das Bild der Frau bleibt unangetastet wertlos: Die Frau als Beistellstück, Zierobjekt, sexuelle Anregung usw. ist immer noch die Wahl Nummer 1 bei der Gestaltung neuer Megamovies, für die sehr viel Geld ausgegeben wird.

Ein Zwischenkapitel

Mir ist auch mal etwas sonderbares bei der Konsumierung von amerikanischem Fernsehen aufgefallen: Und zwar sehe ich mir extrem viele True-Crime-Sendungen an, die von echten Verbrechen handeln, die zumeist in Amerika stattgefunden haben. Mir ist aufgefallen, dass bei der Erläuterung der Lebensläufe von darin auftretenden Frauen alle Nase lang die Ausbildung zur Krankenschwester erwähnt wird, als würde es nur verdammte Krankenschwestern in den USA geben. Wirklich habe ich den Eindruck, dass jede zweite Frau, mindestens, die jetzt nicht gerade in der obersten Liga mitspielt, entweder Krankenschwester wird – oder Lehrerin/ Erzieherin. Oder in einer Frittenbude arbeitet. Vielmehr können amerikanische Frauen nämlich nicht.

Kapitel # 2

Die Werbeindustrie

Fast noch übler wird mir bei dem Konsum von Fernsehwerbung. Das liegt aber mehr daran, dass ich mir immer über die spezielle Zuschneidung des Werbeprogramms auf das entsprechende Hauptprogramm bewusst bin, d.h. bei Sendungen, die wohl vornehmlich von Frauen gesehen werden, laufen dann auch die entsprechenden Spots über folgende Produkte: Waschmittel, Schönheitskosmetik, Ernährung und Ikea. Da fühle ich mich glatt beleidigt.

Jede Kosmetikwerbung regt dazu an, die Schönheit der Frau zu optimieren, auf die sie in meinen Augen nach wie vor reduziert wird. Ich muss mich dann damit abfinden, mich für Achsel- und Beinhaare zu rechtfertigen. Ach übrigens, ich benutze auch kein Make-Up, null. Wahrscheinlich bin ich eh ein Mann im Geiste, oh nein. Oder kann nur eine Lesbe sein. Ich bin übrigens nicht lesbisch, nicht mal ansatzweise. Und meine Haare sind kurz und bleiben auch so, allein um der Nutzung irgendwelcher Pflegeshampoos zu widerstehen, aber vielmehr eigentlich, um mich von dem allgemeinen Frausein abzugrenzen. Das Problem daran ist ja nicht die Weiblichkeit an sich oder was. Was mich so ungemein aufregt ist die allgemeine Ignoranz und Dämlichkeit, dank der wir alle so einfach gesteuert werden können von Weltkonzernen, die uns so gering halten möchten wie möglich, um ihre Vorstände immer noch mit Testosteron und Schwänzen auffüllen zu können. An der Zukunft ändert sich nichts. Mit Trump an der Spitze schon gar nicht, da rechne ich vielmehr mit einer subtilen oder auch offenkundigen Entwertung der Frau. Das sind keine rosigen Zeiten für die Gesellschaft von heute, wenn ihr mich fragt.

Ich kann nur immer wieder sagen: Macht endlich mal eure verdammten, von Kajal und Wimperntusche verschmierten, verpuderten Augen auf. Wirklich.

Aber die meisten wollen das ja gar nicht.

WIR BRAUCHEN MEHR FRAUEN IN WICHTIGEN POSITIONEN