toiletten philosophie

auf meiner arbeit auf dem besucher-wc hängt ein schild, auf dem steht die langweiligste aller lagnweiligen kloweisheiten: „verlasse bitte diesen platz genauso sauber wie die katz“

wenn ich das dann lese, dann stelle ich mir immer erstens vor, wie man das wohl auf englisch sagen könnte, damit es sich auch reimt, und zweitens, wie ein verwirrter toilettenbesucher (davon gibt es ein paar in einer stätte für psychisch kranke) aus der hocke in so eine alte plastikschüssel strieselt und dann mit seinen füßen etwas streu darüber schabt

damit würde er dieser aufforderung ja auch nachkommen, oder nicht

ja ich weiß, nicht lustig. mega fucking unlustig.

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nichts ist vergebens

also der mensch ist da, um sich selbst zugrunde zu richten halt, das ist klar. die entwicklung von lebewesen auf diesem planeten war ja offensichtlich eine ziemlich exponentielle, zumindest wird das oft so dargestellt. es gibt wohl keinen verstand, der sich über den des homo sapiens entwickeln wird, denn dafür bleibt zu wenig zeit, rein verhältnismäßig. also ist der mensch – vor dem super ultra oder turbomenschen oder wie auch immer betrachtet – das finale feuerwerk, was sich das universum selbst gebaut hat. alles ist ein zyklus und alles endet einmal und alles ist so verdammt verbraucht, weswegen eine regeneration nur durch zerstörung möglich wird. vielleicht ist es aber auch für die regeneration schon zu spät, dann geht alles kaputt, nur die ganzen atome, die moleküle und jegliche energien sprengt die kraft, mit der alles hops geht, zurück ins weltall, damit irgendwo in ein paar millionen jahren oder wie auch immer nach den einzelligen lebewesen bald schon neue dinosaurier da draußen entstehen können und so weiter. und so hat sogar unsere zerstörungswut noch irgendeinen denkbaren sinn.