Wettergedicht

Wenn vorsichtig das Sonnenlicht

durch dicke, große Wolken bricht

und Dunkelheit erbleicht –

die Wärme uns erreicht,

sie einem Wunder gleicht.

Die Kraft des Sturms sich niederlegt,

kein Tropfen mehr vom Himmel fällt

auf die Erde, auf die Welt –

die Natur uns einen Zauber hegt . . .

Beim Spazierengehen

schoss es mir durch den Kopf wie Pfeilspitzen.

Eisern kämpfte sie sich durch Wald und Wiesen und dachte an schöne Momente wie diesen. Der Regen tropfte sanft herab, sie wusste nun, die Zeit wird knapp. Sie stapfte froh durch Matsch und Pfützen, begann ganz aufgeregt zu schwitzen. Zu Hause wartete ein heißer Trunk, das gab ihr Kraft und wieder Schwunk.

Letztes Wort künstlerische Freiheit und so.

Für dich

Kannst du sie sehen, wie sie funkeln?

Hell erleuchten sie die Nacht

strahlend Licht im tiefen Dunkeln

ach welch wundersame Pracht

Glitzern zu dem Mondes Scheine

fallen herab von Zeit zu Zeit

von hier unten klitzekleine

sind ja wirklich meilenweit

Sollen sie leuchten, unsere Sterne,

nur für dich, mein lieber Freund

ewig, lang und in der Ferne

davon habe ich geträumt

Liebe Mama, lieber Papa

Folgendes Gedicht habe ich heute für meine Eltern geschrieben. Und ja, na ja, dann habe ich ihnen noch jeweils einen White Chocolate Snickers in Geschenkpapier eingepackt.

Eure Liebe gibt mir Kraft,

ohne euch wär ich allein,

wie ein dicker, süßer Saft

oder strahlend Kerzenschein.

Eure Liebe gibt mir Halt,

spendet Trost und Zuversicht,

wie ein tannengrüner Wald

und der warmen Sonne Licht.

Deshalb reim ich diese Zeilen,

um sie froh mit euch zu teilen.

Bleibt gelassen und entspannt,

wie ein weiches Gummiband.