Only Time

you do not de and serve me
not my face and not my knee
you do not understand me
I am more than just a flea

you see my eyes and not my mind
you are still running and blind
you’re not my friend, a Feind
you’re rude, you’re damned, unkind

what’s in my head, a brain
and in your head’s a chain
I also love and Bane
and not just bats on batman lane

I am not insane

Juli 2018

 

Morgen ist

das Blatt im Winde –

in der Zukunft leuchten Sterne,

dass die Sonne nicht erblinde

und der Mond sich noch entferne.

 

Siehst du Liebe in der Nacht?

Hast du heute dran gedacht,

was das Leben aus dir macht,

ob es winselt oder lacht?

 

Morgen ist

die Angst vergangen.

Himmel Wolken voll behangen.

Nebel deckt sich auf und zu,

schlaf ich wieder ganz in Ruh.

Von Freundschaft und Sehnsucht…

 

Narziss und Goldkind

 

Wer sagt, er mag dein Freunde sein,
will mit dir tanzen, spielen, lieben,
dem wundersame Träume scheinen,
doch will er dich, er will dich kriegen.

 

Was sucht er in des Fremden Hand,
ihm eilig zu verheißen?
Ein kostbar Land, ein selten Band,
um einmal fest daran zu reißen?

 

Im Kampfe um die eine Gunst
des reizenden Exoten,
speit Dragon seine Leibesbrunst
und schickt ihm zwielichtige Boten.

 

Er füllt sein Werk mit Kalkül aus,
mit Willensmacht und Eifer,
er labt sich am Trophäenschmaus,
doch wird er stets nicht reicher.

 

Es mag der Wunsch sein, zu bekommen,
was fern, so fremd und ungewohnt,
Juwelenschimmer reich benommen,
mit Glanz und Glorie belohnt.

 

Doch was im Funkeln tief verloren,
das sieht der Gierige wohl kaum,
es hat sich selbst nicht auserkoren,
zu scheinen wie ein Traum.

 

Nun sind des Fremdlings Innereien
gleich einem Diamanten fein
und Dragon bohrt mit großer Pein
sich lustvoll hier ein Loch hinein.

 

Oh werter Herr, was wird er dort sich finden nur?
Ein reines Herz ganz ohne Sünden pur?
An welches Schicksal wirst du ihn dann binden?
Wird er am Funkeln gar erblinden?

 

Doch nun zum Schlusswort der Geschicht:
im strahlend Diamantenlicht
sieht Dragon fremde Zauber leider nicht;
es ist ja bloß sein eigenes Gesicht,
das ihn da glorreich und erpicht

 

in einem fort besticht.