F E A R

Die Corona-Pandemie ist noch nicht für beendet erklärt, wenigstens nicht hierzulande, da grassiert schon ein weiteres, nicht unbekanntes, aber trotzdem verstörendes Virus.

Das Virus heißt Angst und scheint wie bescheuert um sich zu greifen. Es verbreitet sich rasant.

Angst vor dem Krieg, vor Atomkatastrophen, vor neuen Regierungen, vor Armut, steigenden Preisen, Verbrechen, Energienotständen, Angst vor dem Alleinsein, vor Veränderungen, Ausländern und Minderheiten, dem Klimawandel und vielem mehr. Übertragen wird es vorwiegend durch Nachrichten aus dem gesamten Medienbereich, aber auch verbal, von Mensch zu Mensch, via Gesprächen.

Es macht übrigens keinen Spaß, Angst zu haben, genau so wenig wie Nachrichten zu hören, zu lesen oder zu sehen. Sie blockiert das sowieso geschwächte Denkvermögen, stiftet Verwirrung und Unruhe und zerstört das hart erkämpfte Gleichgewicht aus mentaler, seelischer und körperlicher Gesundheit.

Dear readers

What do you think about the common idea that humankind is becoming dumber and dumber and that machines of artificial intelligence will destroy us anyway in the future?

But when human beings are able to create the intelligence of machines, how can they themselves be dumb then? : D

I am quickly worried about so much crap to read on web.

To me this is mainly brainfood for the formation of the next psychosis.

And there are really people living in this world who believe that we arleady live in a Matrix.

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Der heutige Ausflug zum Bielefelder IKEA veranschaulicht in meinen Augen nicht nur den Wahnsinn, sondern auch die Widerlichkeit unserer habgierigen Gesellschaft. Je größer eine Stadt, desto unsozialer die „Menschen“ darin. Egoistisches, trampeliges und respektloses Verhalten, wo man geht und steht. Abfällige Bemerkungen direkt hinter einem, wenn man nicht sofort spurt, wenn es um das Einreihen in die Kassenschlange geht, weil man noch auf jemanden wartet. Auf das Wort „man“ möchte ich übrigens bald auch verzichten, weil es so dumm verallgemeinernd ist.

Zwanzigtausend Autos auf den Parkplätzen, knallende Autotüren, hustende Menschen, röhrende Motoren, hektisches Hin und Her.

Blöde Leute, die über andere lachen und deren Verhaltensweisen kommentieren.

Der heutige Ausflug zum Bielefelder IKEA war der letzte meines pieseligen Lebens und auch überhaupt allgemein der Besuch von Geschäften wie diesen. Das ist doch alles eine riesige Gaunerei, ist das, wenn ihr mich fragt.

Dr. Diesel hat mich stets gefragt in unseren Gesprächsterminen, wie ich mich in der „bösen Welt dadraußen“ so zurecht finden würde. Das war vor vier Jahren ungefähr und: bis heute nicht besonders gut, um ehrlich zu sein. Dr. Diesel wird nun Chefarzt von der gesamten Dingsdabumsda Klinik und in ungefähr zwei Jahren wird er in den Ruhestand gehen. Auf keinen Fall will ich in diesem Fall wieder jemals krank werden, denn ein weiterer Aufenthalt in der Dingsdabumsda Klinik ohne Dr. Diesel ist für mich einfach nicht erstrebenswert. So.

Es gibt einfach keine Villa Kunterbunt mit ganz viel Harmonie und Frieden und so weiter.