Wettergedicht

Wenn vorsichtig das Sonnenlicht

durch dicke, große Wolken bricht

und Dunkelheit erbleicht –

die Wärme uns erreicht,

sie einem Wunder gleicht.

Die Kraft des Sturms sich niederlegt,

kein Tropfen mehr vom Himmel fällt

auf die Erde, auf die Welt –

die Natur uns einen Zauber hegt . . .

Juli 2018

 

Morgen ist

das Blatt im Winde –

in der Zukunft leuchten Sterne,

dass die Sonne nicht erblinde

und der Mond sich noch entferne.

 

Siehst du Liebe in der Nacht?

Hast du heute dran gedacht,

was das Leben aus dir macht,

ob es winselt oder lacht?

 

Morgen ist

die Angst vergangen.

Himmel Wolken voll behangen.

Nebel deckt sich auf und zu,

schlaf ich wieder ganz in Ruh.