Nachtgedicht

Sanftmütig erhebt sich die Nacht über Stadt und Land

sie legt sich nieder wie ein dunkles Band

darin verwurzelt und tief verborgen

die Gedanken und Sorgen um Morgen

Es tönen frech der laute Hall

der nächtlich schallend Nachtigall

und das liebevolle Tröten

von unzähligen Kröten

In der Dunkelheit bin ich allein

falle in den Traum hinein

verfolgt vom Wahn aus alten Tagen,

verrückte Dinge, die mich plagen

Für dich

Kannst du sie sehen, wie sie funkeln?

Hell erleuchten sie die Nacht

strahlend Licht im tiefen Dunkeln

ach welch wundersame Pracht

Glitzern zu dem Mondes Scheine

fallen herab von Zeit zu Zeit

von hier unten klitzekleine

sind ja wirklich meilenweit

Sollen sie leuchten, unsere Sterne,

nur für dich, mein lieber Freund

ewig, lang und in der Ferne

davon habe ich geträumt