In Donald we trust

So, meine Fleißigen, politisch Interessierten.

Heute habe ich mir gedacht, da ich ja eine Nachteule von urmäßigster Natur bin, fasse ich hiermit mal die Premieremäßige Ansprache zur exquisiten Lage der Nation von US-Präsident (ja, richtig gelesen) Donald Trump relativ beispielhaft zusammen, wenn ihr mich fragt, und zwar für alle, die sich in diesem Sinne wohl mehr auf die Natur der Lerchen berufen würden und die heute noch gar keine Nachrichten gelesen haben.

So, attention, please !


„Great America…

 [clapping]

 we all love America

 [clapping]

 we are the most greatest (Achtung, Doppel-Superlative)

 [clapping]

 we will be the strongest and greatest still and again

 [clapping]

 we are a superstrong people full of heroes only

 [clapping]

 but Mexicans are very dangerous actually and should be allowed to leave again

 [clapping]

 Obama is stupid

 [clapping]

 and I’m the supergreatest

 [clapping]

 In God we all trust…

[clapping]


Ach so. Wie haben die das eigentlich geschafft, das Baby der Fixerin nicht zum Schreien zu bewegen? Das haben die doch…

bestimmt mit Heroin gefüttert!

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Evidence-Based

Leben als „Transgender“ in einer von „Diversität“ geprägten Gesellschaft


Bild 005


Die Ära Donald Trump hat wohl wieder mal einen weiteren, entsetzlichen Faustschlag gegen die Entwicklung eines gesunden Weltgeistes ausgeteilt und zwar in Form des zwar so nicht offiziell deklarierten, aber doch offensichtlichen Verbots für die CDC, bestimmte Wörter und Ausdrucksformen in der Dokumentation von Gesundheitsfragen zu verwenden. Darunter befinden sich auch drei Begriffe, die ich mal bewusst in Haupt- und Untertitel erwähnt habe. Welche das sind, dürft ihr an dieser Stelle halt selbst raten oder ihr schaut einfach mal im großen, superschlauen Google-Lexikon nach.

Google ist über diesen Link zu erreichen: Google.de

Nein, nein, ich bin überhaupt nicht arrogant oder was.

Also nun zum sujet. In Zeiten der Zensur im Bereich so maßgeblicher positiver und wichtiger Veränderungen zur Aufklärung und fortschrittlichen Entfaltung einer humanen Gemeinschaft, will ich mich heute mal hiermit befassen: Und zwar den emotionalen Belastungen eines von „Transgender“ betroffenen Individuums.

Bla und bla und bla.

Also habe ich mich dazu entschieden, zum ersten Mal in meinem Leben so ein richtiges Aufhängebild für meinen Eintrag zu benutzen und ja, das da oben auf dem S/W-Foto, das bin ja tatsächlich Ich, als ich so ungefähr 17 Jahre alt war. Mit 17 fing ich nämlich an, für mich selbst herauszufiltern, dass ich wirklich lieber ein Junge sein wollte als ein Mädchen. Obwohl ich das schon als Kind so empfunden hatte immerzu, habe ich im Teenager-Alter erst ein Bewusstsein dafür entwickelt und da habe ich mir auch zum ersten Mal die Haare kurz schneiden lassen. Meine geschlechtlichen Verwirrungen sind bis heute geblieben selbstverständlich und verursachen nachwievor sehr schmerzliche Risse im Netz der eigenen Identität und das nicht bloß von innerhalb: Darauf kommt es an.

Zu der eigenen Beschämung des Nichtwissens, was ich sein will und was nicht (ich kann mich nämlich niemals dafür entscheiden, nur eine Frau oder nur ein Mann zu sein, deswegen ist die nachträglich angebrachte, „benutzerdefinierte“ geschlechtsspezifische Angabeoption bei Facebook auch total für den Müll), gesellt sich eine Reihe von unzähligen sehr verletzenden, despektierlichen und demütigenden Bemerkungen oder Verhaltensweisen anderer mir gegenüber.

Weil ich keine Lust hab, konform herumzulaufen, sondern unkonventionell, früher auch kontrovers, punky oder emo halt einfach durch die Straßen gezogen bin und weil ich auch heute noch auf Kleidung aus der Männerabteilung zurückgreife, vorzugsweise, um meine reine körperliche Weiblichkeit damit zu verschleiern.

Und weil es so persönlich und brandaktuell ist, wie mich die Reaktionen von anderen treffen, will ich auch diese Zeilen verfassen.

Also wurde ich mit 17 ungefähr zur Zielscheibe feindseliger Angriffe auf meine individuelle Persönlichkeit und wurde seitdem häufig von wildfremden Jugendlichen beleidigt, mit Gegenständen beworfen oder ausgelacht. Viele Kinder haben mich direkt gefragt oder laut hörbar ihre Eltern „Ist das ein Junge oder ein Mädchen?“. Manche Kids haben sich schon extra weit vor mir versteckt, um mich ein zweites Mal zu begutachten wie einen Schimpansen im Zoo.

„Emo“, „ES“ und „Transe“ und widerliches Gelächter schallen noch in meinem Kopf.

Das Gelächter ertönt wieder, mehr und mehr, die fragenden Blicke und anklagenden Vorurteile begegnen mir jeden Tag im Gewirr der Provinzstadtmasse, zuletzt heute von 3 überschminkten 14-Jährigen oder wie auch immer, die mich erst auslachten und dann fragend unter sich zur Schau stellten, was ich denn geschlechtlich sei, alles hinter scheinbar vorgehaltener Hand, gewiss, dass ich davon mitbekomme.

Natürlich bin ich ja nicht blöd wie sonst was und habe ein Gespür für diese Anfeindungen und darum kann ich auch an guten Tagen auf diese Menschen eingehen, retour fragend, ob es ein Problem gibt. Lächerlicherweise scheint es dann aber nie eines zu geben und die Personen sind dann ernsthaft oft davon irritiert, dass ich mich nicht zu ihrem Opfer machen lasse, kichern dumm und ziehen sich verunsichert zurück.

Das klappt aber nicht jeden Tag, wie gesagt, nur an den guten und an den besonders guten klappt es sogar, dass ich hinterher, sobald ich wieder zu Hause bin, nicht auch noch anfange zu heulen deswegen.

Ja ja, ich kann an dieser Stelle ein Leid klagen und im großen Topf des Selbstmitleides mich hin- und hersuhlen und Tränen vergießen. Das nutzt der Welt aber nichts und mir am allerwenigsten.

Ich habe mich dann vor den Spiegel gestellt und gesagt: You are beautiful. Und in meinen Kalender geschrieben „You are much more beautiful and interesting than respectless teenage-make-up-girls“ und ich habe mich dazu durchgerungen und dazu inspiriert gefühlt, über diese Sache zu schreiben.

Gehabt euch wohl in einem hoffentlich meistens freundlichen Umfeld,

your coffeeld

lesson, listen, long letter to the world

There is something going on. I feel it. Yesterday I was with my family (I have the supersmartest family like Mom and Dad and bro and sis and my sister’s boyfriend and some more), they all reflect. We took the Mom of my sister’s boyfriend with us, it doesn’t matter that she grew up in Poland, it matters that she wasn’t taught well there. And once you are with people, any time there will rise a speach about intolerance and political situation. I see from the very beginning by acting and talking which person is intolerant and not open and so she is. And she only said one sentence and I rolled my eyes, I felt I got very very sick and tired. And after I thought, damn, Lisa, if you always feel like this and don’t use your powers and strength to argument with those intolerant people, then those will be the winning. And you lose.

I’m in a special mood about this, yesterday I watched a long, long documentary about the end of World War II the whole night long until early morning. I almost know everything about but I still watch because you can always find out more things. SEE them. See the pity and the sorrow that war brings to human kind. And it’s that easy, fucking easy, to manipulate people (I could as well, I know how it works, how to make people follow you, but I’m passive aggressive and I would never force anyone to do anything like in supermarket if I can’t wait and get impatient if someone is not able to decide on sth. I try to focus on sth. else so he or she has got enough time to decide. Alright?), therefore you need to teach pupils the same books and analyze, please, books like „Mario und der Zauberer“ (Thomas Mann) oder „Demian“ (Hermann Hesse). Those authors, they were friends and they lived during second World War and their books were censored/ forbidden by the Nazi regime. Never ever try to think that this is a solution to rule a country or rule people in general.

We are not more people today than in WWII, but we have a good connection, so we are much stronger now. Thanks to web but please be sure not to control the web. Please. Think, man. It’s noone’s fault that you have anger inside of yourself. Don’t project to someone else. Be smart.

Damn, and I read the fucking book „Mein Kampf“ and I understand why he became the way he did. And I will say his name, because I’m not afraid. It’s Lord Voldemort. No, man. Adolf Hitler. His parents should have loved him for what he was.

And there must be a good reason why there is a rhyme for „Trump“ and the rhyme is „dumb“. The ironical thing is, he even said it, the dumbest are the easiest to make you follow. Go to school and listen. And there must be a reason for his first name reminds of Donald a duck, even though the duck is much smarter and would be a better president for the United States than the Trump.