kontraste

immer wenn ich hesse lese, stell ich mir unweigerlich die frage, was der gute herr wohl so zu manchen dingen sagen würde, wenn er die heutige welt wie ein uneingeschränkter beobachter sehen könnte. quasi auktorial, was er bezüglich eines erzählstils in geschichten und gedichten übrigens für sehr anmaßend hielt, falls ich das richtig verstanden habe.

die gleiche frage stell ich mir nebenher auch oft zu adolf hitler.
was der wohl sagen würde, wenn er die ganzen faulen oder kranken oder behinderten (geistig, körperlich, psychisch) menschen, die minden eigentlich so richtig ausmachen, heute sähe.

ein hoch auf alle einrichtungen für menschen mit jeglichem hilfebedarf.
schließlich ist nicht alles schlechter geworden.

magic sounds of memories i never had

ich bin wirklich zutiefst dankbar, dass mich der gute quite like holden caulfield einst auf die fährte dieser wunderbaren band gelenkt hat: the mary onettes.
tolle wintermusik.

randnotiz: eigentlich versteh ich seinen nick nicht, weil man sich am besten nicht über die gedanken dieses literarischen unikats definieren dürfte, weil man doch am ende eher in der psychiatrie landet als auf einer idyllischen farm in der wüste amerikas, und dazu ist er definitiv nicht pessimistisch genug. whatever

frohe weihnachten

priddy leydä

Ich hab seit Tagen enorm erweiterte Pupillen und so, besonders nach dem Aufstehen morgens oder je nach dem auch mittags oder nachmittags, was weiß ich. Fühl mich wie eine Zugekiffte. Scheißschwindel und Chaosgedanken. Die Pupillen sind echt riesig, fast wie die Iris, oder wie der blaue Punkt im Auge heißt.
Dank Karin Slaughter bin ich jetzt eine Bella Donna meines Wissens.
Belladonna ist schon ein ziemlich perverses Buch, jedoch spannend, und das macht es noch viel perverser, weil man das ganze Perverse dadurch auch noch lesen muss, obwohl man es gar nicht will.
Liebe Grüße, die kranke Irre