meine radikalisierung


ich bin übrigens für grobe einschränkungen in der anwendung von parfums. ich will ja auch kein arschloch sein und so und gleich von verboten sprechen, aber wer behauptet, der natürlichkeit vorrang geben zu wollen, der sollte vielleicht mal darauf verzichten, seine umwelt mit alkohol und anderweitigen vorwiegend nur noch synthetisch hergestellten stinkestoffen zu penetrieren. und jeder andere übrigens auch. ich verstehe diese maskeraden einfach nicht. wenn ich mal eine ernsthafte überlegung anstrenge, würde ich ja fast behaupten, dass man parfums zu einer zeit entwickelt hat, wo es vielleicht auch angebracht gewesen sein mag, welches davon zu tragen. aufgrund von fürchterlichen mängeln in der hygiene, wenn ihr versteht, was ich meine. diese zeiten sind aber vorbei. glaube ich. seifen sei dank.

seid mir aber bitte nicht böse, wenn ihr mal welches getragen habt. ich auch.


stop nasal raping


 

#7

an der weser spielend lauschen
dieses flüssleins ruhiges rauschen
sanfte lieder saitenklänge
süße, stille freundesenge

dürstend nagend alkohol
dieser freund, das ist er wohl
schleichend in ein mystisch reich
grüne wiesen, liebsam weich

wehe dem, der das verachte
damals um die wette lachte
heute sehn ich mich nach anderm wege
meine seele sachte hege

denn so bin ich angekommen
meine sorgen klar verschwommen
morgen werd ich anders sein
nie mehr bier und nimmer wein

friday bloody friday

zurzeit habe ich so heftig meine tage, als würde ich wie ein armes schwein verbluten. ehrlich. so hundsmiserabelelend habe ich mich lange lange nicht gefühlt während meiner schweinephase. gestern auf der arbeit habe ich mir schon, neben dem vielen kaffee, den ich so immer in mich hineinflöße, eine cola gekauft zum trinken. you know? wisst ihr, wie viel cola ich immer so trinke eigentlich? ich trinke cola ungefähr nur zero times, weil ich dieses zeug sehr sehr ekelhaft finde, nicht nur den konzern, das müsst ihr verstehen. whatever the fuck.

jedenfalls musste ich mir sogar eine cola kaufen wegen des energys, den ich tanken wollte, sonst wäre ich irgendwann einfach zusammengesackt. und den rest habe ich dann verschenkt. heute geht es mir so übel schweineschwindelig und schlapp und kaputt. ich sehe ganz viele flusen, lauter so funkelnde sterne in der luft, wie ein in der sonne glänzendes spinnennetz, wenn ich auf dem pott sitze, und wenn ich aufstehe, muss ich mich festhalten. also so fühlt es sich an, wenn man ganz viel blut verliert.

let’s do drink another coffee now.

 

p.s.: heute ist zwar freitag, aber ich denke, ich sollte den alkohol mal weglassen. keine frage.