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Es gibt nur einen winzigen kleinen Unterschied zwischen sich verlieben und sich verlieren. Wer ihn gefunden hat, darf ihn gerne behalten. Haha.

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Keine Frage

Ich bin mir unschlüssig, ob ich den Blogs von Narzissten folgen soll, die nicht mal eine einzige Frage beantworten können, ganz gleich, wie fett mega schlau die ihre Beiträge so klanghaft machen. Monologe sind ja auch nicht gut fürs Geschäft. Das hat sowas Abgehobenes kind of.

Ich bin mir auch unschlüssig, ob ich Freundschaften zu solchen, denen ich nicht mal mehr ein responding wert bin in Form eines Weihnachts- oder Neujahrsgrußes, einer Party-Invitation oder einer einfachen Auskunft über Fragen halt, die ich stelle, aufrechterhalten sollte.

Was hätte Jesus gesagt?

Late obituary

How US-American parents complained about their children committing suicide because those had listened to Linkin Park. Like those dumbass people who did with Marilyn Manson because of the amok runners. Did you ever think then that your children themselves have felt kind of attracted to their songs for a more profound reason?

All this story about all of it happening must be the heavily ironic part of a sadly ignorant way of world-style in a system where people need to find scapegoats, not being able to see all the truth before the tragedy.

This is the funny thing about Chester Bennington: He just wrote about all of his suffering before and you could listen but you didn’t. And it can’t be any surprise what he did, actually, and what some of your deeply sad children.

I am no exact fan, any more, but when I was 13, LP was my favourite group of rock and it was the one teaching me to learn English language myself to understand all the contents of their songs.

The Alco Hole

I really love word games, you know.

TAGEBUCH


alco hole


Die meisten Menschen haben überhaupt gar kein soziales oder politisches Interesse ernsthaft und die wenigen, die ich kenne, versuchen es dann im Rausch zu ertränken, andauernd machen sie das, so wie ich selbst.

Ich saufe mich andauernd ins Abseits jedweder Kontrolle und Selbstbeherrschung und meine Eskapaden werden mit zunehmenden Abständen von Rausch zu Rausch beeindruckender.

Beeindruckend, dass ich sie irgendwie überlebe.

Kotze auf dem Boden, Kotze im Klo, im Waschbecken, Kotze im eigenen Bett: eine kurze Veranschaulichung des vergangenen Monats (Dez. 2017). Die schönste Zeit des Jahres, yeah. Wie mega fett Recht ihr alle habt. Ich sowieso.

Im Mai 2017 überkam mich zum dritten Mal seit Dezember 2016 eine so heftige Welle der Todessehnsucht nach einem dieser legendären Zechen, dass ich mir einen ganz persönlichen Cocktail zubereitete aus Wasser und einem in Wasser gelösten Gemisch aus 1000 mg Zyprexa, wovon 400 ungefähr bereits tödlich wirken können.

Ich habe diesen kleinen toxischen Mixie nicht als Hilferuf getrunken, sondern um wirklich aus dem Leben zu scheiden. Manchen ist das nicht bewusst.

Wochenlang habe ich meinen Eltern im Stillen einen Vorwurf gemacht, weshalb sie mich am nächsten Tag gerettet haben. Also sollte ich jetzt für sie bloß weiterleben oder wie oder was oder warum jetzt?

An die ganze Riesenrettungsaktion kann ich mich übrigens nicht erinnern. Ich bin erst nach zwei Tagen auf der Intensiv wieder wach geworden, mit Schnallen ans Bett fixiert, wieder mal, yeah. Katheter – Krankenhausgewand mit Pünktchen. Aber ob das Gewand Punkte hatte oder nicht, das weiß ich auch ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Meine Gegenwehr war wohl etwas groß.

Dank einer persönlichen Patientenverfügung, die ich vorsorglich wegen meiner vorübergehenden Unzurechnungsfähigkeit aufgrund der Psychose 2016 unterschrieben hatte, konnten meine Eltern über meine anschließende Unterbringung auf einer offenen Station entscheiden. Das war gut. Geschlossene Psychiatriestationsaufenthale finde ich persönlich nämlich ziemlich schlimm, auch wenn es manche Ärzte gibt, die schnell etwas anderes dazu behaupten, aber darüber schreibe ich vielleicht mal ein verficktes Buch, obwohl es zu Psychiatriescheiße schon genug Bücher gibt.

In den nächsten drei Wochen nahm ich an ca. 30 Stunden Suchtgruppe teil und da lernte ich, dass es ein kontrolliertes Trinken unter Suchtkranken nicht geben könne und dass die einzige Option der totale Verzicht mit Blick auf eine gezielte Suchtverlagerung auf etwas Körper-Unschädigendes (z.B. Sport) sei. Freunde und Familie sagen, Alkohol gehöre halt dazu irgendwie zum Leben, und der Zwang, nicht zu trinken, könnte alles bloß schlimmer machen. Ich glaube, sie haben Recht.

Vier Wochen besuchte ich eine Fachklinik, vertraglich festhaltend, keinen single drop zu konsumieren. Dann eine ambulante Therapie, das gleiche Prozedere.

Die Therapie habe ich schnell wieder gecancelt und die komatösen Besäufnisse gehen weiter.

Haha.

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Liebste Welt.

Gib mir einmal einen Rat.

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Und schweig.

Aber nicht für immer.

DAS IST JA PURE IRONIE, DU TROLL

Ist es nicht voll verblendet und eingebildet, aufgrund einer so called (ich würde niemals so ein schwules, gehyptes Trendwort benutzen, Alter) „Verschlimmbesserung“ einer Running App, trotzdem nicht auf diese verzichten zu können oder umzuswitchen wenigstens, damit die gespeicherte Laufmenge von 8000 Kilometern nicht verloren geht? Und was ist mit den 100.000 anderen Kilometern, die man vor der Zeit vielleicht schon alle so gelaufen ist? Wer gedenkt diesen denn noch würdevoll?

STEINZEIT.

Was ist überhaupt mit den ganzen vielen Metern, die wir alle so laufen, ohne dass jemand davon Wind bekommt und sieht, wieviel toll Sport wir alle machen? Machen die überhaupt noch einen Sinn?

Ist das nicht alles genau so fusselig und verkorkst wie keine Musik mehr im Radio oder mit Anlage zu hören, weil sich kein fuck Last.FM-Scrobbler dadrin befindet? Ach ja, Last.FM ist ja sowieso schon

DOPPEL-STEINZEIT.

Ich habe mir gedacht, ich schreibe, wer erkennt, dass ich an dieser Stelle, wenn ich schreibe, dass ich eigentlich nur für mich selbst laufe und das 50 bis 80 Minuten am Tag, einfach total idiotisch ironisch wieder schreibe, der gewinnt einen wundertolligen, vornehmen Preis.

Vielleicht meine alten Laufschuhe.


Ich laufe wirklich nur für mich selbst. Seit zwei Monaten ungefähr und ja, fick dich FOCUS noch mal, behauptend, nur mit Sport allein (und keiner Ernährungsveränderung) könne man nicht abnehmen. Das ist schlicht eine Lüge.