some time for sensitivity

beim kekse essen kommt mir in den sinn, meine arme mit handschellen auf den rücken zu schnallen, um zu prüfen, ob ich es eigentlich schaffe, meinen kaffee auch ohne hände und meine kekse ohne arme zu verzehren, aber – keine arme, keine kekse. das sollte jeder mal machen, nur um den ganzen armlosen dieser welt auch mit dem respekt gegenübertreten zu können, der auf dem bewusstsein und dem wertschätzen der eigenen vorteile gründet. alles kann man so leicht sagen, mann, was bin ich froh, dass ich arme habe und so weiter, aber was das genau bedeutet, ich meine so richtig, das wissen eigentlich bloß die armlosen selbst. und so ist das einfach mit allem im leben.
ich schmecke das leben gerne. schanzenspringer tun dies – so viel intensiver als menschen, die fast nie bedenken hatten.

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